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Kunst: Ministerium oder Chefsache?Sparprogramme, profilierungssüchtige PolitikerInnen, die Dummheit von KünstlerInnen und das Nicht-Vorhandensein von Konzepten... Der Politikwissenschafter Michael Wimmer im Gespräch mit wink.at über vorwahlzeitliche Spekulationen zum Thema Kunstministerium. * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Forderungen nach einer Abkehr von der "Chefsache Kunst" und hin zu einem eigenen
Ministerium häufen sich in der österreichischen Medienlandschaft von Tag zu Tag.
Deshalb preisen sich einzelne ParteienvertreterInnen schon jetzt als BundesministerInnen
an:
Während Viktor Klima von Kunst und Kultur in konservativen Händen gar nichts wissen will, schließt Andreas Khol eine "sozialistische Kunsthegemonie" völlig aus.
Auch Jörg Haider phantasiert und stellt sich vor, als Bundeskanzler noch nebenbei das Außen- und Kulturressort zu führen. wink.at startete schon im Sommer das Projekt "Wanted: KunstministerIn" und befragte eine Vielzahl potentieller oder einfach überlegenswerter KandidatInnen für das Amt der Kunstministerin / des Kunstministers nach ihren Ideologien. Lesenswerte Rückmeldungen sind seither eingegangen und bei wink.at nachzulesen.
Michael Wimmer, Politikwissenschafter im Wien und Geschäftsführer des Österreichischen Kulturservice (ÖKS), untersuchte die eingegangenen Antworten (bis zum 31.8.1999) und für wink.at den politischen Istzustand näher betrachtet. (20.September 1999. Daniela Koweindl) © wink.at : e-mail : wink.magazin@chickmail.com |
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