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Ute Meta Bauer19.7.99 / 13.10 UhrZu Ihrer Anfrage: Meines Wissens können lediglich Inhaber der österreichischen Staastbürgerschaft ein MinisterInnenamt in Österreich bekleiden. Obschon ich nicht nationalistisch denke, macht es in Bezug auf einen MinisterInnenposten sehr wohl Sinn, jemanden ins Amt zu wählen, der sich mit den lokalen Gegebenheiten/ bzw. deren Gesetzgebung auf verschiedensten Ebenen intensiv auseinandergesetzt hat und seine/ihre Entscheidungen unter lokalen wie internationalen Gesichtspunkten auf dieser unabdingbaren Grundlage trifft. Das müßte meiner Meinung nach nicht unbedingt eine gebürtige Österreicherin oder ein gebürtiger Österreicher sein, aber doch jemand der auch in Österreich lebt und mit der Geschichte / den Strukturen / den verfolgten Agenden Österreichs bestens vertraut ist. Insofern halte ich mich, trotz meiner Position als Professorin für Theorie und Praxis der (internat.) Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste Wien, als Ausländerin und nur tempororär in Wien lebende Person, für nicht kompetent bei der Beantwortung der von Ihnen aufgestellten Fragen im Zusammenhang mit dem Amt eines/r österreichischen Kunstministers/In. Ich wünsche Ihnen für Ihre sicherlich notwendige und spannenden Umfrage viel produktive und konstruktive Resonanz. Mit freundlichen Grüßen Ute Meta Bauer (Juli 1999. DK/sab/SL) © wink.at : e-mail : wink.magazin@chickmail.com |
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