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Christina Lugner19.7.99 / 11.01 Uhr1. Was wären Ihre wichtigsten Anliegen, für die Sie sich von der ersten Stunde an stark machen würden, bzw. was wäre Ihre allererste Amtshandlung? Mehrfach verurteilte Kinderschänder wie Otto Mühl "nicht" zu subventionieren und vom Burgtheater zu jagen. 2. Welche Rolle sollte Kunst in unserer Gesellschaft spielen? In welche Bereiche würden Sie besonders investieren, um Ihr Ziel zu erreichen? Kunst sollte den Spiegel unserer Zeit repräsentieren. Besonders investieren würde ich in den Bereich Kunst für Kinder. Kinder sind (ich sehe es an unserer Tochter und ihren Freundinnen) sehr an Kunst interessiert, doch das Angebot ist weitaus dürftig. ,,Kinder sind unsere Zukunft - investieren wir in Sie" 3. Stichwort: "Weißbuch" - wo liegen die Notwendigkeiten und Grenzen der Politik ins Kunstgeschehen bzw. dessen Rahmenbedingungen einzugreifen? Speziell unverwirklichte Projekte dieses Weissbuches müssten auf ihre Umsetzung hin geprüft werden. 4. Glauben Sie, daß es eine gute Entscheidung war, von der Kunst als "Chefsache" abzukehren und ein eigenes Ministerium einzurichten? Warum? Allein der Zeitfaktor des persönlichen Einsatzes spricht für ein eigenes Ressort. 5. Mit welcher Kunst würden Sie sich in Ihrem Büro umgeben wollen? Wie mein Büro tatsächlich aussieht - mit Zeichnungen, Radierungen und Fotografien meiner Tochter und meines Mannes. (Juli 1999. DK/sab/SL) © wink.at : e-mail : wink.magazin@chickmail.com |
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