Das Bild wurde nicht aufgehängt

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Ausgewählte Leserbriefe und Umfragen

"Den Betrachtern dieser Bilder geht es aber nicht nur um Kunst, sondern vielmehr auch um Empfindungen, und diese sollten vom Veranstalter nicht einfach ignoriert werden. Mehr Sensibilität wäre wirklich angebracht."
(Schulrat Adolf Sögner, Wolfurt, Vorarlberger Nachrichten, 15.7.99)



"Was die oftmalige Erneuerung der Araki-Bilder betrifft, so empfinde ich es als Geldverschwendung. Wenn die Öffentlichkeit sich gegen etwas so wehrt, dann hätte man die Bilder früher austauschen müssen. Die Werke hätten nicht im öffentlichen Raum gezeigt werden sollen"
(Lucia Renner, Vorarlberger Nachrichten, 29.7.99)



"Frauenfeindlichkeit und Kunst lassen sich in meinen Augen nicht vereinen. Ich verurteile die Vorgangsweise, wie die Bilder teilweise entfernt wurden, begrüße jedoch die Tatsache, daß sie nicht mehr vorhanden sind."
(Wolfgang Wendl, Lockau, Vorarlberger Nachrichten, 6.7.99)



Es ist nicht in Ordnung, wenn man asiatische Frauen, die ohnehin unterdrückt werden, derart in der Öffentlichkeit zeigt, deshalb sind für mich die Reaktionen schon nachzuvollziehen"
(Benny, Wann & Wo, 25.7.99)



"Die gefesselte Barbusigkeit auf diesem Araki Bild hat nichts auf der Straße verloren. Solche Ansichten müssen nicht an die Öffentlichkeit. Ein schönes Model, ästhetisch fotografiert in einer Zeitung oder auf einem Werbeplakat ist da schon noch etwas anderes.
(Simonie Fleischhanderl, Vorarlberger Nachrichten, 29.7.99)





(SL / 06.08.1999)



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