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Bregenz und die BrüsteDie BanausenAusgewählte Leserbriefe und Umfragen"Den Betrachtern dieser Bilder geht es aber nicht nur um Kunst, sondern
vielmehr auch um Empfindungen, und diese sollten vom Veranstalter nicht
einfach ignoriert werden. Mehr Sensibilität wäre wirklich angebracht." "Was die oftmalige Erneuerung der Araki-Bilder betrifft, so empfinde ich
es als Geldverschwendung. Wenn die Öffentlichkeit sich gegen etwas so wehrt,
dann hätte man die Bilder früher austauschen müssen. Die Werke hätten nicht im
öffentlichen Raum gezeigt werden sollen" "Frauenfeindlichkeit und Kunst lassen sich in meinen Augen nicht vereinen.
Ich verurteile die Vorgangsweise, wie die Bilder teilweise entfernt wurden,
begrüße jedoch die Tatsache, daß sie nicht mehr vorhanden sind." Es ist nicht in Ordnung, wenn man asiatische Frauen, die ohnehin
unterdrückt werden, derart in der Öffentlichkeit zeigt, deshalb sind für mich die
Reaktionen schon nachzuvollziehen" "Die gefesselte Barbusigkeit auf diesem Araki Bild hat nichts auf der
Straße verloren. Solche Ansichten müssen nicht an die Öffentlichkeit. Ein
schönes Model, ästhetisch fotografiert in einer Zeitung oder auf einem
Werbeplakat ist da schon noch etwas anderes. (SL / 06.08.1999)
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