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Bregenz und die Brüste

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Ausgewählte Zeitungsberichte

"(...) und wieder weicht die Kunst dem "gesunden Volksempfinden", von dem wir ja aus historischer Betrachtung wissen, daß es so gesund nicht immer war, nicht immer ist."
(Walter Fink, Vorarlberger Nachrichten, 28.7.99)



"Hat sich da nicht der reaktionäre Geist wieder in seinem dunklen, braunen Eck gekränkt gefühlt ob derer dreister "Anstößigkeit" im "subara Ländle"(schon diese hierzulande gerngebrauchte Verniedlichung deutet die engstirnige Natur der alemannischen Gartenzwergmentalität an)? Handelt es sich in diesem Falle nicht um einen Akt willkürlicher Zensur? Ist es nicht Vandalismus, der die Handschrift von Ewiggestrigen respektive "Kreuzrittern" trägt, die sich zum Hüter der Moral bereuen sehen, solange die Moral die ihre ist?"
(Martin Juen, Neue Vorarlberger Tageszeitung, 6.7.99)



"Kleinbürgerlicher Vandalismus hat in Bregenz nichts verloren! (...)Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass Zensurversuche jeglicher Art auch künftig nicht ohnn Billigung der offiziellen Stellen vonstatten gehen werden"
(Michael A. Risch, Blättle, 15.7.99)



"Und die Zerstörung ist anscheinend eine durchaus anerkannte Strategie, mit dem umzugehen, das man nicht sofort versteht. "Es ist besser, wenn das gegen Kunstwerke geht als gegen Menschen", sagt Projektleiter Rudolf Sagmeister vom Kunsthaus Bregenz. Von einem zu anderen ist es jedoch gar nicht so weit."
(G.T., Kurier, 14.7.99)

Die Banausen



(SL / 06.08.1999)



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